Seminarbaukasten
Mobilität gemeinsam gestalten
Der Seminarbaukasten für die Mobilitätswende vor Ort
Viele Initiativen und lokale Gruppen verfügen über wertvolles Erfahrungswissen: Sie wissen, wo Mobilität vor Ort schwierig ist, welche Lösungen ausprobiert wurden, wo Beteiligung gelingt und wo Vorhaben stocken. Gleichzeitig entsteht häufig der Wunsch, die eigene Wissensbasis zu vertiefen, Erfahrungen weiterzugeben und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Der Seminarbaukasten setzt genau hier an. Er übersetzt Inhalte aus dem MobiQ-Handbuch „Mobilität gemeinsam gestalten – in 10 Schritten“ in ein praktisches Planungsformat für Fortbildungen, Workshops und Bildungszeitformate zur Mobilitätswende vor Ort.
Worum geht es?
Ein Baukasten für gemeinsames Planen
Mit Themenkarten, Inhaltskarten, Methodenkarten, Reflexionskarten, Materialchips und einem Modulbrett kann ein ganztägiges Fortbildungsformat vorbereitet werden. Der Standard ist ein Ablauf mit mindestens sechs Stunden und damit anschlussfähig an Bildungszeitformate in Baden-Württemberg.
Der Prototyp richtet sich an Initiativen, Bildungsträger, Verbände und Organisationen, die solche Formate nicht abstrakt entwickeln wollen, sondern gemeinsam mit Akteur:innen der aktiven Zivilgesellschaft.
Vom Erfahrungswissen zum Seminarentwurf
Der Baukasten hilft dabei, vorhandenes Wissen zu sortieren, neue Perspektiven einzubinden und daraus einen konkreten Ablauf zu entwickeln.
Die Karten werden gemeinsam ausgewählt, diskutiert und auf dem Modulbrett angeordnet. So entsteht Schritt für Schritt ein Seminar, das zur Zielgruppe, zum Thema und zum lokalen Kontext passt.
Die Karten
Vier Kartentypen führen durch die Planung
Die Themenkarten geben die Richtung vor, Inhaltskarten vertiefen die Wissensbasis, Methodenkarten strukturieren die Arbeit im Seminar und Reflexionskarten sichern den Transfer in die eigene Praxis.
So funktioniert es
Vom Wissensbedarf zum Seminarentwurf
Die Karten werden gemeinsam ausgewählt, diskutiert und auf dem Modulbrett angeordnet. So entsteht ein konkreter Ablauf für ein Fortbildungsformat.
Ausgangspunkt klären
Für wen wird das Seminar geplant? Welche Erfahrungen, Fragen oder Wissensbedarfe stehen im Mittelpunkt?
Themenkarten legen
Für den Seminartag werden bis zu vier Themen ausgewählt. Wenn ein Thema mehr Raum braucht, kann eine Brückenkarte zwei Module verbinden.
Inhaltskarten auswählen
Zu jedem Thema werden bis zu drei Inhaltskarten gelegt. Sie bestimmen, welche Aspekte im Modul vertieft werden sollen.
Methoden zuordnen
Zu den Inhalten werden passende Methodenkarten ausgewählt. Sie legen fest, wie im Seminar gearbeitet wird.
Zeit und Material prüfen
Die gewählten Methoden werden zeitlich eingeordnet. Materialchips helfen, den Aufwand realistisch einzuschätzen.
Reflexion einbauen
Reflexionskarten sorgen dafür, dass Erfahrungen, Erkenntnisse und offene Fragen im Seminar bewusst aufgegriffen werden.
Entwurf sichern
Am Ende entsteht ein Seminarentwurf, der weiterbearbeitet, geteilt oder mit Bildungspartnern abgestimmt werden kann.
Downloadbereich
Vorlagen zum Selbermachen
Hier entsteht ein Downloadbereich für Materialien, mit denen eigene Karten und Arbeitsvorlagen erstellt werden können.
Geplant sind unter anderem bearbeitbare Kartenvorlagen und ergänzende Materialien zur Arbeit mit dem Seminarbaukasten.
Bald verfügbar
Materialien in Vorbereitung
Die Vorlagen stehen demnächst hier zum Download bereit.
Ergebnisübermittlung
Der nächste Schritt
Das Formular zur Übermittlung der Ergebnisse wird bald freigeschaltet. Darüber können Seminarentwürfe übermittelt werden.
Bald verfügbar
Formular in Vorbereitung
Sobald das Formular freigeschaltet ist, kann es hier direkt aufgerufen werden.
