Inhaltskarte IN 13

Entdeckungen und Eindrücke festhalten

Ihr lernt, Eindrücke aus der Nachbarschaft systematisch festzuhalten, statt sie nur nebenbei wahrzunehmen. Mit einfachen Mitteln wie Plan, Stift, Fotos, Skizzen, Zählungen oder kurzen Notizen entsteht eine „Schatzkarte“ des Quartiers. Sie zeigt, welche Wege, Orte, Barrieren, Nutzungen und Stimmungen sonst leicht übersehen werden, und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für die weitere Planung eures Mobilitätsprojekts.

Lernzielfrage

Wie verändert sich unser Blick auf das Quartier, wenn wir Beobachtungen bewusst dokumentieren?

Thesen

Beobachtungen sichtbar machen

Eindrücke aus der Nachbarschaft werden nicht nur nebenbei wahrgenommen, sondern bewusst gesammelt und festgehalten.

Gemeinsame Arbeitsgrundlage schaffen

Fotos, Skizzen, Zählungen, Notizen oder Markierungen auf einem Plan helfen, unterschiedliche Wahrnehmungen zusammenzuführen.

Wer schreibt, der bleibt

Erst durch Dokumentation werden viele Wege, Orte, Barrieren, Nutzungen und Stimmungen sichtbar, die im Alltag leicht übersehen werden.

Vertiefende Informationen

Im MobiQ-Handbuch wird mit der „Schatzkarte der Entdeckungen“ gearbeitet. Die Grundidee: Wer Beobachtungen bewusst festhält, sieht das Quartier genauer. Aus einzelnen Eindrücken entsteht eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Auf der Schatzkarte können Wege, Orte, Barrieren, schöne Aufenthaltsorte, gefährliche Stellen, fehlende Angebote oder besondere Stimmungen sichtbar gemacht werden. So gehen wichtige Beobachtungen nicht verloren und können später gemeinsam ausgewertet werden.

Weitere Anlaufstellen für Informationen haben wir im Folgenden aufgelistet. Die Einträge wurden mithilfe von KI erstellt.

uMap – FOSSGIS e.V.

Mit uMap können Gruppen eigene digitale Karten erstellen. Beobachtungen aus einer Begehung lassen sich dort als Punkte, Linien oder Flächen eintragen. Das ist hilfreich, wenn Eindrücke nicht nur gesammelt, sondern für andere sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden sollen.

Zu uMap

Fußverkehrs-Check durchführen

Der Leitfaden zeigt sehr praktisch, wie gemeinsame Begehungen vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden können. Er ist besonders hilfreich, wenn ihr nicht einfach nur spazieren gehen wollt, sondern eure Erkundung strukturiert planen möchtet: Wer geht mit? Welche Route wird gewählt? Was wird beobachtet? Wie werden Ergebnisse festgehalten?

Zum Leitfaden

Nadelmethode – Bertelsmann Stiftung

Die Nadelmethode ist sehr niedrigschwellig: Auf einer Karte werden Orte mit Nadeln, Klebepunkten oder Markierungen sichtbar gemacht. Zum Beispiel: schöne Orte, gefährliche Stellen, häufig genutzte Wege, Treffpunkte oder Orte, die gemieden werden. Die Methode eignet sich gut für Workshops, weil schnell ein gemeinsames Bild des Quartiers entsteht.

Zur Nadelmethode

Quartiersentwicklung – Kuratorium Deutsche Altershilfe

Diese Veröffentlichung enthält Hinweise zu Zielen, Verantwortlichkeiten und politischem Handlungsbedarf in der Quartiersentwicklung. Für diese Karte ist sie hilfreich, weil sie zeigt, dass Beobachtungen vor Ort nicht isoliert bleiben sollten: Sie können Ausgangspunkt für Beteiligung, Verantwortungsklärung und gemeinsame Planung im Quartier sein.

Zur Veröffentlichung

Zufällige Methodenvorschläge

Die folgenden Methodenkarten werden zufällig angezeigt. Sie sind als Inspiration gedacht und nicht bereits didaktisch für diese Inhaltskarte kuratiert.

Methodenkarten werden geladen …