Inhaltskarte IN 42
Stakeholdermanagement
Diese Einheit hilft euch, aus einer losen Kontaktsammlung eine übersichtliche Stakeholder-Map zu entwickeln. Ihr erfasst Personen, Gruppen, Institutionen und Unternehmen und ordnet sie nach Nähe zum Thema, Einfluss, Interesse und möglichen Ressourcen. So erkennt ihr, wer für Idee, Genehmigung, Umsetzung, Finanzierung oder Verstetigung wichtig wird und welche Kontakte zuerst angesprochen, informiert oder später gezielt einbezogen werden sollten.
Lernzielfrage
Wie ordnen wir wichtige Akteur:innen so, dass wir wissen, wer wann für unser Projekt relevant ist?
Thesen
Nicht alle sind gleich wichtig
Manche Akteur:innen sind für eine Idee zentral, andere müssen nur informiert bleiben oder werden erst später relevant. Stakeholdermanagement hilft, diese Unterschiede sichtbar zu machen, ohne Menschen vorschnell auszuschließen.
Einfluss ist nicht nur Macht
Einfluss kann aus Zuständigkeit, Wissen, Vertrauen, Reichweite, Räumen, Geld oder persönlichen Netzwerken entstehen. Deshalb lohnt es sich, Ressourcen und Rollen genauer zu betrachten, statt nur formale Ämter zu zählen.
Alles ist im Wandel
Eine Stakeholder-Map ist keine einmalige Liste. Im Projektverlauf verändern sich Interessen, Zuständigkeiten, Unterstützung und Konflikte – deshalb sollte die Übersicht regelmäßig überprüft und angepasst werden.
Vertiefende Informationen
Passend ist Schritt 4 „Bündnisse schmieden“, besonders S. 62–67. Das Handbuch erklärt, wie Akteur:innen nach Sektoren, Nähe zum Projekt, Einfluss, möglichen Ressourcen und Zeitpunkt der Einbindung sortiert werden können.
Weitere Anlaufstellen für Informationen haben wir im Folgenden aufgelistet. Die Einträge wurden mithilfe von KI erstellt.
Werkzeugkiste Projektmanagement – Wegweiser Bürgergesellschaft
Die Werkzeugkiste richtet sich an gemeinnützige Organisationen und bürgerschaftliche Initiativen, die Projekte planen und umsetzen. Für IN 42 ist sie hilfreich, weil Stakeholdermanagement Teil einer realistischen Projektplanung ist: Ziele, Rollen, Kommunikation, Teamarbeit und Umsetzung müssen zusammen gedacht werden.
Zum Wegweiser BürgergesellschaftAkteursgruppen zusammendenken – Stiftung Mitarbeit
Der QualitätsCheck der Stiftung Mitarbeit führt die Blickwinkel von Einwohnerschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik zusammen. Für Stakeholdermanagement ist das nützlich, weil es zeigt, dass gute Beteiligung klare Rollen, gemeinsame Handlungsansätze und eine bewusste Akteursvielfalt braucht.
Zur Stiftung MitarbeitZufällige Methodenvorschläge
Die folgenden Methodenkarten werden zufällig angezeigt. Sie sind als Inspiration gedacht und nicht bereits didaktisch für diese Inhaltskarte kuratiert.
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