Project Description

Carsharing Oberreichenbach

In einem ländlichen Umfeld wurden schrittweise Bürgerauto und Car-Sharing aufgebaut und auch Akteure wie die Schule mit einbezogen. Dies stärkt nachhaltige Mobilität und Daseinsvorsorge. Wichtig waren das Engagement einzelner Überzeugungstäter und der Wille, mit Experimentierfreude Unsicherheiten und Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Beim Elektro-Bürgerauto und beim Car-Sharing gab es natürlich rechtliche Bedenken, Zweifel an einer ausreichenden Nachfrage usw. Wir haben das trotzdem ausprobiert – es wurde eine Erfolgsgeschichte!

Das Projekt

Car-Sharing in Oberreichenbach

Zeitraum

Seit 2012

Beteiligte

  • Initiator: Gemeinde Oberreichenbach​, Bürgermeister Karlheinz Kistner
  • deer Car-Sharing​
  • lokaler Energieversorger
  • lokales Autohaus​

Zielgruppe

  • Alle BewohnerInnen von Oberreichenbach, sonstige NutzerInnen von deer Car-Sharing
  • Nutzung v.a. durch SeniorInnen und SchülerInnen

Rahmen

  • Ausgangspunkt: Partizipationsprozess „Lebensqualität durch Nähe“ (SPES e.V.)
  • Öffentliche Förderungen, aktuell „Elektromobiler Bürger im LK Calw“ („Kooperative Mobilitätskonzepte im Ländlichen Raum“, WM BW)
  • deer Car-Sharing als überregionaler Anbieter, Tochter des regionalen Energieversorgers EnCW.

Kontext

  • ländlicher Raum im Nordschwarzwald (Landkreis Calw)​
  • 4 Teilorte mit insgesamt knapp 3.000 Ew.​
  • schwache ÖPNV-Infrastruktur​
  • Elektro-Bürgerauto mit ehrenamtlichen FahrerInnen für Fahrten innerhalb der Gemeinde und in der Umgebung, rollstuhlgerecht
  • „Elektromobile Schule“ – Sharingfahrzeug für verschiedene Zwecke (u.a. Dienstwagen, für den Unterricht oder Sichherheitstrainings von Schüler:innen)
  • Stationsungebundenes Elektro-Car-Sharing und Ladeinfrastruktur in allen Ortsteilen
  • Car-Sharing mittlerweile bei deer eingebunden
Lukas Minnich

Pionierarbeit mit viel Engagement

In einem ländlichen Umfeld kann Sharing nicht nur Beiträge zur Nachhaltigkeit leisten, sondern auch zur Daseinsvorsorge. Beides kann hier geleistet werden – dank des starken Engagements von AkteurInnen vor Ort und einem Car-Sharing-Anbieter.